Samstag:
Um 13.00 Uhr trafen sich alle Verkehrskadetten/ innen, die sich für das Herbstlager 2005 angemeldet hatten, im VK Büro. Dieses Lager das die beiden VK- Abteilungen Rapperswil- Jona und Zürichsee veranstalteten, ging nach Gänsbrunnen im Kanton Solothurn. Erwartungsvoll auf ein spannendes Lager hörten wir Markus Arzner gespannt zu, als er alle begrüsste und den Ablauf des nächsten Tages erklärte. Danach verschoben wir uns mit den VK- Fahrzeugen Lago 1, Rosa 1 und Rosa 2 nach Gänsbrunnen.Als wir dann nach einer 2 stündigen Fahrt in Gänsbrunnen angekommen waren, erwartete uns schon Domenico der mit der Küchenmannschaft und Marcel Wälle, welche schon am Freitag angereist war, um alles vorzubereiten. Nach einer kurzen Begrüssung durften wir dann unsere Schlafräume begutachten und einrichten. Beim späteren Nachtessen wurden uns noch mehrere Informationen berichtet:Das Kader des diesjährigen Lagers bestand aus: Domenico Benenati, Markus Arzner, Silvan Grüniger, Marcel Wälle und Michi Rüegg. Die Küchenmannschaft bestand aus Daniel Alder, Burcu Budakoglu, Michaela Oberholzer und Tamara Gloor.Nach einem sehr guten Essen, das generell in diesem Lager gekocht wurde, duften wir am Abend noch einen Marsch unternehmen. Und schon war es 23.00 Uhr und der erste Tag war gelaufen und wir zogen uns in unsere Schlafräume zurück.
Sonntag:
Erst um 7.45 Uhr wurden wir geweckt um den zweiten Tag in Angriff nehmen zu können.Nach dem Morgenessen stand der Gottesdienst in der örtlichen Kirche auf dem Tagesbefehl. So machten wir uns alle bereit und spazierten zur örtlichen Kirche.Als wir dort angekommen waren, stand die Kirche leer und niemand war dort. Wie sich herausstellte, fand der Gottesdienst erst 2 Stunden später statt, da wir weiter im Programm machen mussten, fiel der Kirchenbesuch in diesem Jahr aus. Doch das Kader hatte wieder eine Notlösung zur Hand. So machten wir in dieser Zeit einfach ein Notprogramm, das aus vielen Spannenden Spielen bestand.Nach dem Mittagessen besuchten wir ein Kürbislabyrinth das aus über 130 verschieden Kürbissorten bestand. Neben dem sahen wir riesige Kürbisse, welche uns sehr erstaunten.Nach 2 Stunden wurde es auch wieder Zeit ins Lagerhaus zurückzukehren, denn am Abend stand noch eine Nachtübung auf dem Programm.Zuerst stärkten wir uns für diese Übung mit einem sehr guten Abendessen.Um 20.40 Uhr war es dann so weit. Alle warm angezogen, marschierten wir zu einem grossen Feld auf dem das Spiel stattfand. Das Spiel bestand daraus, Büchsen vom gegnerischen Team zu finden und diese durch den Zoll, der aus dem Kader bestand, zu schmuggeln. Nach etwa 1.5 Stunden wurde das Spiel jedoch unterbrochen, denn jemand hatte das Depot des Zolls, das ausserhalb vom Spielfeld lag, geplündert. Dies war strengstens verboten und so mussten diese Mannschaft zur Strafe 50 Liegstützen machen.Doch es war schon wieder Zeit fürs Bett und so war Schlafenszeit.
Montag:
Schon um 7 Uhr war Tagwache. Nach dem Frühstück stand Ausbildung auf dem Tagesbefehl. Was für die Rekruten teilweise noch neu war, war für die älteren VK's eine gute Repetition. Wir wurden an diesem Morgen im Funken geschult und haben das Trocken-Winken geübt. Ebenso übten wir uns bei Unfall richtig zu verhalten und den Unfallort abzusichern. Dies war ein spannender Morgen für Rekruten, und auch für die ausgebildeten Verkehrskadetten. Nach dem Mittagessen stand etwas sehr besonderes auf dem Plan. Wir fuhren mit den VK-Fahrzeugen nach Gösgen um dort das Kernkraftwerk zu besichtigen.In aufwändigen Verfahren wurde uns erklärt, wie ein Kernkraftwerk funktioniert und wie sicher diese Energie ist. Nun hatten wir das Wissen und so durften wir uns durch die Anlage führen lassen. Neben dem Kontrollraum sahen wir die riesigen Turbinen und durften am Schluss noch in den riesigen Schornstein in dem eine Luftfeuchtigkeit von 100% herrschte.Da wir am Nachmittag viele Informationen bekommen hatten, waren wir froh, dass wir nach dem Essen ein gemütliches Quiz machen durften. Das Quiz, das Fragen über Halloween und seine Entstehung beinhaltete war sehr spannend. So verflog die Zeit, dass der Tag wieder vorbei war und wir ins Bett gingen.
Dienstag:
Nach dem Morgenessen stand ein OL auf dem Plan. Wir verschoben uns also ein paar Dörfer weiter, um dort wie sich herausstellte einen Foto-OL zu absolvieren. An jedem Posten der gefunden wurde, war eine Frage notiert die gelöst werden musste. So waren wir 2-3 Stunden beschäftig und fuhren später wieder zurück nach Gänsbrunnen für den Mittag. Am Nachmittag machten wir noch einen weiteren Ausflug.Am Abend stand wieder mal eine spannende Übung auf dem Plan.Das Ziel der Übung "Laser" war eine weisse Fahne aus einem Gebiet zu stehlen, ohne das die Leute die in diesem Gebiet warteten, die Nummer aufrufen, die man mit sich trug. Das Team hatte gewonnen, welche als erste die Fahne erobert hatte. Stunden später spielten wir immer noch, weil es spannend war. Doch irgendwann war es schon spät geworden und wir mussten aufhören.
Mittwoch:
An diesem Tag nach dem Morgenessen packten wir unsere Rucksäcke, weil wir an diesem Tag eine spannende Wanderung machten. Wir wurden mit den VK-Fahrzeugen auf den “Weisenstein“ gefahren, ein Pass an dessen Fuss sich unser Lagerhaus befand.Wir wanderten den ganzen Tag über mehrere Hügel, bis wir etwa nach 6 Stunden abgeholt und ins Lagerhaus zurück gefahren wurden. Alle freuten sich dort auf die warme Dusche und schon assen wir wieder das Abendessen.Doch der Tag war noch nicht vorbei. Am späteren Abend schauten wir noch den Film " xXx The Next Level" der sehr spannend war. Nach dem feinen Dessert, war schon wieder Schlafenszeit.
Donnerstag:
Diesen Morgen machten wir uns es leicht und wir spielten eine grössere Version von Scrubble. Das Feld war über den ganzen Boden des Essensraumes gespannt. Es traten verschiedene Gruppen gegeneinander an, um so viele Punkte wie möglich zu holen.Nach dem Mittagessen stand der nächste Wettbewerb auf dem Plan. Wir schnitzten Kürbisse, die später von der Küchenmannschaft bewertet wurden.Dieser Donnerstag war speziell, an diesem Tag konnten wir in den Ausgang gehen. Wir fuhren nach Solothurn und konnten uns dort frei bewegen. Um 23.00 war schon wieder Treffpunkt. Und so sassen wir wieder in den Fahrzeugen auf der Rückfahrt ins Lagerhaus.
Freitag:
Um war 7.30 Uhr war Tagwache wie jeden morgen. Wir hatten 15 Minuten Zeit bis zum Morgenessen. Nach einer guten Stärkung stand zum zweiten Mal in diesem Lager Ausbildung auf dem Plan. So verschoben wir uns wiederum ein paar Dörfer weiter um dort das Gelernte anzuwenden. Auf zwei Kreuzungen wurde der Verkehr geregelt. Es wurde auch in einem Kreisel ein Unfall nachgestellt, die Aufgabe war die Fahrzeuge einzeln durch den Kreisel zu leiten. Danach kehrten wir ins Lagerhaus zurück und nahmen das Mittagessen ein. Silvan hatte ein Spiel vorbereitet, das über 30 Spiele beinhaltet hatte. So musste der Gruppenchef seine Mitspieler für die Spiele anmelden. Wer gewann bekam Spielgeld, womit man Teile kaufen konnte, die zu dem Hauptpreis führten. Erneut gestärkt durch das Abendessen stand der Abschlussabend auf dem Plan. Er bestand daraus, dass ein Lager-Gericht entschied über Anklagen aller Art, die über die ganze Woche in eine Urne geworfen werden konnte. Es gab viele Verurteilungen, viele davon waren sehr lustig. Jedoch stand noch ein weiterer Punkt auf dem Plan. Die Versteigerung von dem Essen, das über die Woche nicht gebraucht wurde. Es hatte sich gelohnt, am Ende waren nur noch wenige Esswaren vorhanden.Es war schon wieder Zeit fürs Bett.
Samstag:
Am letzten Morgen standen wir gemütlich auf, nach dem Morgenessen brachten wir das Gepäck, das wir vorher eingepackt hatten nach draussen. Nun war es an der Zeit, das Lagerhaus zu putzen. Aufwändig wurde jeder Winkel des Hauses geputzt. Wir starteten um Mittag herum, um die Reise nach Rapperswil anzutreten.In Rapperswil verabschiedeten wir uns von einander und gingen alle nach Hause.
Nun wollen wir noch einmal dem Kader für ein so cooles und spassiges Lager danken. Daneben natürlich auch der Küchenmannschaft ein Dank die uns immer so gut bekocht hat.
Gabriel Frank, 17.11.05